Vor dem Energieausfall

Anzunehmende Verhaltensweisen, wenn ein (längerer) Stromausfall im Vorfeld angekündigt wird (insbesondere im Rahmen des Verfahrens für einen planmäßigen Lastabwurf):

  • Kühlschränke und Gefriertruhen ausschalten, falls die geplante Abschaltung länger als 8 Stunden dauert, um eine elektrische Überlastung zu verhindern, wenn der Strom wieder eingeschaltet wird;
  • Handy aufladen, auch wenn die Fest- und Mobilfunknetze möglicherweise beeinträchtigt sein werden;
  • ein Notfall-Kit griffbereit halten: Radio mit Batterien, Taschenlampe und Kerzen, Medikamente;
  • kalte Lebensmittel und heißes Wasser in Thermoflaschen bereit halten;
  • Angehörigen sowie gefährdete Nachbarn benachrichtigen und sie auffordern, die gleichen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

Radio (Batterie- oder Dynamobetrieb) oder Autoradio hören, um die Empfehlungen der Behörden zur Kenntnis zu nehmen.

Einen Schalter anlassen, um zu wissen, wann die Stromversorgung wiederhergestellt ist.

Bei Gefahr oder im Notfall den Notruf (112) wählen.

Notfall-Kit

In einer Notfallsituation und um bestmöglich reagieren zu können, ist es wesentlich im Vorfeld {t2}gerüstet zu sein, damit die eigene Sicherheit und die der Angehörigen gewährleistet werden kann. Es ist ratsam, zu Hause ein „Notfall-Kit“ zusammenzustellen, falls man einige Tage

  • zu Hause, im Falle einer Ausgangssperre;
  • draußen, im Falle der Anordnung der Evakuierung, auf sich selbst gestellt ist.

Prüfen Sie auch in aller Ruhe:

  • wo und wie Sie die Wasser-, Gas- und Strominstallationen abschalten können?
  • wie Ihre Familie im Notfall den Kontakt aufrecht hält?
  • ob in Ihrer Nachbarschaft ältere gefährdete Menschen leben, die Ihre Hilfe benötigen könnten?

Das „Notfall-Kit“ muss:

  • leicht zu transportieren sein;
  • und sich an einem leicht zugänglichen und allen Familienmitgliedern bekannten Ort befinden;
  • damit es schnellstmöglich in Gebrauch genommen werden kann.

 

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